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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Vorhandene Konzepte prüfen und Entscheidungsreife herstellen

Facility Management: Konzeption » Solutions » Konzeptprüfung und Entscheidungsreife

Ihre Aufgabe und Ihr Nutzen

Sie verfügen bereits über ein Betriebskonzept, eine Fachkonzeption oder mehrere zusammengehörige Unterlagen. Vor einer Investition, Beauftragung oder betrieblichen Veränderung möchten Sie wissen, ob diese Grundlagen belastbar sind. Wir untersuchen, welche Entscheidung das Konzept tatsächlich ermöglicht, welche Aussagen belegt sind und wo Widersprüche den späteren Betrieb beeinträchtigen würden. Ein vollständig ausgefülltes Inhaltsverzeichnis genügt dafür ebenso wenig wie eine allgemein positive Bewertung. Sie erhalten eine begründete Einschätzung der Entscheidungsreife und eine fachlich verbesserte Fassung des vereinbarten Bereichs. Damit kann Ihre Leitung gezielt entscheiden, welche Festlegungen tragfähig sind und welche Voraussetzungen vor dem nächsten Schritt hergestellt werden müssen. Bewährte Inhalte bleiben nutzbar. Der Prüfauftrag konzentriert sich auf die tatsächliche Wirkung von Lücken und vermeidet eine pauschale Neuschreibung funktionierender Unterlagen.

FM-Konzepte vor Entscheidungen systematisch prüfen

Input für die gemeinsame Arbeit

Sie stellen die zu prüfenden Konzepte mit ihrem aktuellen Bearbeitungsstand bereit. Hinzu kommen der ursprüngliche Auftrag, Nutzeranforderungen, vorhandene Freigaben, Leistungsvereinbarungen und Fachnachweise. Die bestehende Organisation mit ihren Rollen, Dienstleistern und Entscheidungswegen sowie Nutzung, Anlagen und Betriebszeiten der betroffenen Liegenschaften bilden den Bezug. Rückmeldungen aus dem laufenden Betrieb zeigen, welche Regelungen funktionieren und wo Anpassungsbedarf besteht. Gemeinsam bestimmen wir die anstehende Entscheidung und den dafür erforderlichen Prüfmaßstab. Wir klären, welche Aussagen das Konzept selbst tragen soll und welche durch andere fachliche Beiträge abgesichert werden. Ihre zuständigen Rollen erläutern Annahmen und bisherige Entscheidungen. Fehlende Unterlagen werden nach ihrer Bedeutung eingeordnet. Eine noch offene Datengrundlage wird nicht durch eine unbemerkte Schätzung ersetzt, sondern mit ihrem Einfluss auf das Ergebnis kenntlich gemacht.

So entwickeln wir Ihre Solution

Zunächst ordnen wir Anforderungen, Konzeptaussagen und vorgesehene Ergebnisse einander zu. Wir prüfen, ob der Gegenstand eindeutig beschrieben ist und ob Nutzungsannahmen, Mengen, Zeitmodelle und Leistungsgrenzen übereinstimmen. Anschließend betrachten wir die Verbindungen zwischen Technik, Services, Organisation, Informationen und Ressourcen. Eine zugesagte Erreichbarkeit muss beispielsweise durch verfügbare Rollen, Zugangsmöglichkeiten und einen geeigneten Vertretungsweg getragen werden. Für wesentliche Festlegungen unterscheiden wir die gewählte Lösung von ihrer Begründung und vom tatsächlichen Erfüllungsnachweis. Ein bestellter Service ist noch keine verfügbare Leistung; ein vorhandener Plan bestätigt nicht automatisch seine Übereinstimmung mit dem Bestand. Wir kennzeichnen, welche Nachweise für die nächste Entscheidung erforderlich sind und welche erst später gebraucht werden. Dabei betrachten wir auch die Folgen einer fehlerhaften oder zu frühen Festlegung. Für die fachliche Überarbeitung wählen wir geeignete Blueprints und Referenzkonzepte aus unserem Bestand. Wir gleichen deren Leistungsgrenzen, Rollen und Übergaben mit Ihrer tatsächlichen Organisation und den Bedingungen der Liegenschaften ab. Bewährte Kundenregelungen bleiben erhalten. Benötigte Bausteine werden fachlich angepasst, mit Ihren Bezeichnungen und Zuständigkeiten ausgearbeitet und in die vorhandene Dokumentation eingefügt. Die Ergebnisbesprechung führt die Änderungen zu einem nachvollziehbaren Entscheidungsstand zusammen. Offene Punkte erhalten einen Verantwortlichen, einen geeigneten Abschlusszeitpunkt und eine verständliche Aussage zu den bis dahin möglichen nächsten Schritten. Besonders sorgfältig betrachten wir Bedingungen, die mehrere Konzeptteile gleichzeitig tragen. Eine ungesicherte gemeinsame Ressource kann verschiedene Einzelbewertungen entwerten. Deshalb wird ihre Wirkung auf den Gesamtzusammenhang beschrieben. Die Priorisierung unterscheidet zwischen einer notwendigen Korrektur vor der nächsten Entscheidung und einer Verbesserung, die innerhalb eines bestätigten Umsetzungsplans sachgerecht nachgeführt werden kann.

Output für Ihren Betrieb

Sie erhalten einen ausgearbeiteten Prüfbericht mit Gegenstand, Grundlagen, Befunden, deren betrieblicher Bedeutung und begründeten Empfehlungen. Eine bearbeitbare Befundübersicht verbindet die jeweilige Aussage mit der zugehörigen Anforderung, dem vorhandenen Beleg und dem erforderlichen Handlungsbedarf. Wesentliche Widersprüche werden zusammengeführt, sodass Ihre Organisation dieselbe Frage nicht in mehreren getrennten Listen bearbeiten muss. Zum Ergebnis gehören die auf Ihre Organisation und Liegenschaften abgestimmten Konzeptteile und eine kompakte Entscheidungsvorlage. Diese beschreibt die erreichte Reife, verbleibende Voraussetzungen und die Reichweite einer möglichen internen Freigabe. Sie erhalten damit mehr als einen Kommentarbestand: Die vereinbarten Verbesserungen sind ausformuliert und in eine verwendbare Fassung eingearbeitet. Eine nachvollziehbare Änderungsübersicht erleichtert Ihrer Organisation die Prüfung. Der Bericht hält auch fest, welche Aussagen durch die Prüfung nicht beurteilt wurden, weil hierfür ein anderer Fachgegenstand oder ein gesonderter Nachweis erforderlich ist.

Normen und Standards in der Anwendung

Der Entwurf GEFMA 114:2024-05 bietet eine begriffliche Orientierung für Konzepte im Lebenszyklus des Facility Managements. Wir nutzen ihn ausdrücklich als Entwurf und verbinden seine Einordnung mit dem konkreten Prüfauftrag. ISO 10013:2021 unterstützt die zweckgerechte Gestaltung dokumentierter Informationen. Soweit das Konzept in ein Managementsystem für Facility Management eingebunden ist, berücksichtigen wir ISO 41001:2018 einschließlich der Änderung von 2024. Daraus werden passende Prüfbezüge für Anforderungen, Abläufe und Bewertung abgeleitet. Unsere Reifebeurteilung ist ein aufgabenbezogenes Beratungsinstrument. Sie wird nicht als normativ vorgeschriebene Punkteskala oder als Zertifikat ausgegeben. Anlagenspezifische Fachbewertungen werden durch die dafür zuständigen Personen bestätigt.

Was Solution plus zusätzlich leistet

Solution plus enthält die vollständige Prüfung und Überarbeitung. Zusätzlich untersuchen wir einen gemeinsam bestimmten kritischen Anwendungsfall vertieft. Dies kann der Beginn einer erweiterten Betriebszeit, die Übergabe einer Störung zwischen zwei Dienstleistern oder die Nutzung einer gemeinsam benötigten Ressource sein. Die Auswahl richtet sich nach der Bedeutung für Ihre Entscheidung. Wir entwickeln den Fallablauf, benennen benötigte Informationen und besprechen ihn mit den verantwortlichen Rollen. Vorhandene Betriebsbelege oder eine abgestimmte, zulässige Erprobung helfen, besonders unsichere Annahmen einzuordnen. Unsere Begleitung erfolgt online; erforderliche örtliche Beobachtungen oder technische Prüfungen werden durch die zuständigen Fachrollen erbracht. Wir werten die Ergebnisse aus und bearbeiten die daraus folgenden Änderungen. Zusätzlich erhalten Sie eine dokumentierte Anwendungsauswertung, die konsolidierte Konzeptfassung und eine aktualisierte Reifebeurteilung. Die Aussage bleibt auf den untersuchten Bereich und seine tatsächlichen Bedingungen bezogen. Ihre Leitung kann dadurch besser erkennen, ob die vorgesehene Entscheidung auf belastbaren Voraussetzungen beruht und welche weiteren Schritte sinnvoll anschließen.

Konditionen und gemeinsame Ergebnisprüfung

Wir vereinbaren den Konzeptbereich, den Entscheidungszweck und die Kriterien der Ergebnisprüfung vor Beginn. Die Basis ist mit 32 Beratungsstunden kalkuliert, Solution plus mit insgesamt 56 Stunden einschließlich Basis. Grundlage sind 137,50 Euro netto je Stunde beziehungsweise 1.100 Euro netto je Beratungstag mit acht Stunden. Für Solution plus bestätigen wir vor der Beauftragung den Anwendungsfall, erforderliche Beiträge, Zeitraum und Abschlusskriterien. Verschiebt sich die vereinbarte Anwendung, stimmen wir einen neuen Termin oder eine geeignete Ersatzleistung ausdrücklich mit Ihnen ab. Vorgesehene Beobachtungen werden durch Annahmen nicht als erbracht behandelt. Unsere Senior Berater übernehmen Vorbereitung, fachliche Prüfung, Ausarbeitung, Abstimmungen über Microsoft Teams und erforderliche Überarbeitungen zum vereinbarten Festpreis. Gemeinsam prüfen wir, ob Befunde nachvollziehbar, Verbesserungen eingearbeitet und die Entscheidungsvoraussetzungen eindeutig sind. Bei einer späteren Erweiterung derselben Aufgabe wird die bereits berechnete Basis vollständig angerechnet, soweit die Grundlagen weiter nutzbar sind. Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Vor einer Erweiterung bestätigen wir den Anrechnungsbetrag, noch offene Basisleistungen, den Gesamtfestpreis und das zusätzlich zu zahlende Honorar.

Ihre Kalkulation und Festpreise

Arbeitspaket mit Plusergänzung

Basis Stunden

Basis Euro netto

Plus Stunden gesamt

Plus gesamt Euro netto

Basis Kundenkonzept und passende Referenzkonzepte abgleichen Plus ergänzt Kritischen Anwendungsfall und Belegbedarf vorbereiten

6

825,00

9

1.237,50

Basis Konzeptergänzungen auf Organisation und Liegenschaften anpassen Plus ergänzt Fallablauf und vertiefte Nachweisgrundlage ausarbeiten

14

1.925,00

23

3.162,50

Basis Befunde und Entscheidungsreife gemeinsam abstimmen Plus ergänzt Anwendungsfall begleiten und Erkenntnisse auswerten

7

962,50

16

2.200,00

Basis Angepasste Konzeptfassung abschließen und übergeben Plus ergänzt Anwendungsauswertung und konsolidierte Fassung übergeben

5

687,50

8

1.100,00

Gesamt

32

4.400,00

56

7.700,00

Die Plusspalten zeigen die Gesamtstunden und Gesamtpreise einschließlich Basis. Die zusätzlichen Arbeiten sind in diesen Gesamtwerten enthalten. Kalkulationssatz: 137,50 Euro netto je Stunde. Erweiterung zu Solution plus: 3.300,00 Euro netto. Alle Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.